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Freiwillige Einzahlung von Rentenbeiträgen kann sich lohnen

28. August 2007

Wem einige Jahre Versicherungszeit zur Erreichung des gesetzlichen Rente fehlen, kann dies durch die freiwillige Einzahlung von Rentenbeiträgen ausgleichen. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn jemand in seinem Leben nur für kurze Zeit versicherungspflichtig angestellt war und aus diesem Grund zu wenig Geld in die Rentenkasse eingezahlt hat, um einen Rentenanspruch zu erhalten. Doch auch wenn der eigene Rentenanspruch schon sicher ist, kann sich eine freiwillige Einzahlung von Rentenbeiträgen durchaus lohnen, um die eigene Rente später aufzubessern. Der Versicherte muss sich dazu bei seinem Rentenversicherer melden und diesem mitteilen, dass er freiwillige Rentenbeiträge einzahlen möchte. Die Höhe der Einzahlung kann selbst bestimmt werden, muss monatlich jedoch mindestens 79,60 Euro und höchstens 1.044,75 Euro betragen.

Die freiwillige Einzahlung von Rentenbeiträgen lohnt sich vor allem für so genannte Minijobber, die einen 400 Euro-Job ausüben. Die vom Arbeitgeber gezahlten 15 Prozent an die Rentenkasse, können vom Arbeitnehmer einfach auf 19,9 Prozent aufgestockt werden, um den vollen Beitragssatz zu erreichen. Dadurch wird ein Anspruch auf das gesamte Leistungspaket der Rentenversicherung, wozu beispielsweise die staatliche Förderung der Riester-Rente gehört, sowie eine höhere Rente erworben. Zurzeit nutzen rund eine halbe Millionen Versicherte die Möglichkeit der freiwilligen Rentenzahlungen.

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Kategorie: Altersvorsorge