Renten könnten 2008 um 1,5 Prozent steigen
Nachdem Rentner in den letzten Jahren mehrere Nullrunden bei den Rentenerhöhungen hinnehmen mussten, gibt es nächstes Jahr für viele möglicherweise wieder Grund zur Freude. Laut Experten der sechs führenden Wirtschaftsforschungsinstitute, werden die Renten im kommenden Jahr um ungefähr 1,5 Prozent steigen. Dies berichtete die “Stuttgarter Zeitung” in ihrer Freitagsausgabe. Geht es jedoch nach den Regierungsparteien und Experten der Deutschen Rentenversicherung, sollten Rentner sich auf diese Prognosen nicht verlassen, da endgültige Zahlen erst im kommenden Frühjahr vorliegen würden. Dies wird zum einen damit begründet, dass die Renten abhängig von der durchschnittlichen Lohnentwicklung berechnet werden und diese noch gar nicht vorliegen. Zum anderen wird der gestiegene Rentenbeitrag, getragen von Arbeitgebern und Beschäftigten, zum Jahresbeginn auf die Renten übertragen. Aus diesen Gründen hält der rentenpolitische Sprecher Peter Weiß eine Rentenerhöhung von einem Prozent für denkbar. Sollten jedoch die Wirtschaftsforschungsinstitute Recht behalten, wäre dies der stärkste Rentenanstieg seit 2002.
Ein erheblicher Faktor für die geringen Rentenerhöhungen ist die Riester Rente. Durch den so genannten “Riester-Faktor” werden Rentner an den Kosten beteiligt, die Arbeitnehmern bei ihrer staatlich geförderten privaten Altersvorsorge entstehen. Ein anderer Punkt ist der Nachhaltigkeitsfaktor. Steigt die Zahl der Beschäftigten, erhöhen sich auch die Renten. Sinkt die Zahl der Beschäftigten jedoch, sinken auch die Renten.
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Kategorie: Altersvorsorge