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Ineffiziente Investitionen schmälern Renditen deutscher Anleger

29. Oktober 2007

Anlässlich des Weltspartages am 30. Oktober äußerten Verbraucherschützer jetzt Kritik an der schlechten Beratung vieler deutscher Banken. Der Weltspartag werde von den meisten Banken nur zu Werbezwecken genutzt, so Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Die eigentliche Beratung bleibe jedoch oft auf der Strecke, da diese in der Regel provisionsorientiert abliefe. Im Klartext heißt dies, dass vielen Kunden die Produkte empfohlen werden, die dem Berater die höchste Provision einbringen, dem Anleger jedoch nicht die höchste Rendite. Aus diesem Grunde sollten Anleger sich bei einem unabhängigen Experten beraten lassen, der nicht pro Verkauf bezahlt wird.

Laut den Verbraucherschützern könnten junge Anleger bei einer besseren Beratung eine doppelt so hohe Altersrente erwarten. Die Rendite der letzten 15 Jahre betrug nach Abzug der Inflation nur ungefähr 2,3 Prozent. Laut Nauhauser könnte diese bei einer neutralen Beratung um zwei Prozent jährlich gesteigert werden, was im Endeffekt eine Steigerung von 90 Milliarden pro Jahr ausmachen würde. Anleger sollten laut den Verbraucherschützern genau darauf achten von wem sie sich beraten lassen, und zusätzlich selbst recherchieren, um die optimale Rendite aus ihrem Geld herauszuholen.

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Kategorie: Banken