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Vorsicht bei Investitionen in sogenannte Öko-Fonds

10. Mai 2007

Der Klimawandel ist aktuell ein heiß diskutiertes Thema, welches sich auch am Aktienmarkt bemerkbar macht. Es tauchen immer mehr Fonds und Zertifikate auf, mit denen in neue Energien investiert werden soll. Doch Anleger sollten aufgrund der allgemeinen Euphorie nicht blind investieren, sondern den Grundlagen ihrer Anlagestrategie handeln. “Anleger müssen sich über ihre eigene Risikobereitschaft im Klaren sein - auch bei nachhaltigen Investments”, sagt Thomas Bieler, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.

Außerdem sollten laut Karin Baur, Geldexpertin der Stiftung Warentest in Berlin, Neue Energien, Umwelttechnik sowie Wasserversorgung und -aufbereitung nicht mehr als 10 Prozent des Depots ausmachen, und lediglich als Beimischung dienen.

Anleger die aus moralischen Aspekten in erneuerbare Energien investieren möchten, sollten sich zudem genau ansehen was für Aktien sie zeichnen. Denn wenn Begriffe wie “Klimawandel” fallen, kann auch das genaue Gegenteil gemeint sein. Dies kennzeichnet nämlich lediglich, dass die Aktie vom Klimawandel profitiert, was jedoch erstmal nichts mit Umweltschutz zu tun haben muss.

Weiterhin warnt Baur vor unüberlegten Handlungen und Investitionen. “Genau wie es bei anderen Fonds der Fall ist, schneiden nur vergleichsweise wenige “grüne Fonds” überdurchschnittlich ab”.

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Kategorie: Börse