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Auslandsreiseversicherung laut “Finanztest” wichtig für lange Reisen

4. September 2007

Wer länger als sechs Wochen im Ausland verbringt, benötigt einen speziellen Versicherungstarif für Einzelreisen. Da gesetzliche sowie private Krankenversicherer nicht alle, oder sogar überhaupt keine Leistungen übernehmen, ist eine Auslandsreise-Krankenversicherung äußerst wichtig, um auch außerhalb Deutschlands optimal geschützt zu sein. Auch wenn die gesetzlichen und privaten Krankenversicherer gewisse Leistungen im Ausland abdecken, werden keinesfalls alle Behandlungskosten vollständig übernommen. Vor allem der Rücktransport nach Deutschland wird in der Regel nicht übernommen und muss deshalb selbst bezahlt werden.

Das Magazin “Finanztest” untersuchte in der September-Ausgabe 27 Auslandsreiseversicherungen. Drei davon schnitten mit der Bestnote “sehr gut” ab, darunter die Barmenia (0,5), die LVM (0,5) und die Central (1,3). Danach folgen die Europa (1,7), die UKV (1,9), die Victoria (2,0), die Concordia (2,2), die Würzburger (2,2), die DKV (2,4), die Hanse-Merkur (2,4) sowie die R+V (2,4) mit dem Testergebnis “gut”. Wichtig ist, dass die mit “sehr gut” benoteten Versicherer den Rücktransport auch dann zahlen, wenn dieser medizinisch nicht unbedingt nötig, jedoch sinnvoll und vertretbar ist.

Laut “Finanztest” sollten Reisende daran denken, dass eine Auslandsreise-Krankenversicherung nur eingeschränkten Versicherungsschutz bietet, da diese normalerweise nur für Notfälle gedacht ist. Vorsorgeuntersuchungen sind beispielsweise nicht in einer Auslandsreiseversicherung enthalten.

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Kategorie: Versicherungen