Senioren brauchen laut “Finanztest” weniger Versicherungen als Berufstätige
Die Zeitschrift “Finanztest” rät Ruheständlern alle vorhandenen Policen zu überprüfen, um unnütz gewordene Versicherungen zu kündigen. Laut dem Magazin benötigen Rentner weitaus weniger Policen als Berufstätige und können durch die Kündigung unnütz gewordener Versicherungen im Alter durchaus Geld sparen.
Für “unbedingt nötig” hält “Finanztest” die Privathaftpflichtversicherung, die Kfz-Haftpflichtversicherung (falls Automobil vorhanden) sowie die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung, sofern man nicht privat versichert ist.
Als “sehr zu empfehlen” werden Auslandskrankenversicherung, Verkehrsrechtsschutzversicherung und Wohngebäudeversicherung eingestuft. Zusätzlich empfiehlt “Finanztest” weitere spezifische Versicherungen wie beispielsweise eine Tierhalterhaftpflichtversicherung. Dies muss jedoch selbstverständlich vom jeweiligen persönlichen Bedarf abhängig gemacht werden.
Als “sinnvoll” bezeichnet die Redaktion unter anderem diverse Zusatzversicherungen wie beispielsweise eine stationäre Zusatzversicherung, eine Pflegezusatzversicherung oder eine Zahnzusatzversicherung. Zusätzlich wird eine Rechtsschutzversicherung sowie eine Unfallversicherung als “sinnvoll” angesehen.
In den Bereich der überflüssigen Versicherungen fallen Policen wie die Krankentagesgeldversicherung, die Sterbeversicherung oder die Fahrerunfallversicherung. Einen genauen Überblick über alle Policen von “unbedingt notwendig” bis “überflüssig” gibt es in der umfangreichen Ergebnistabelle des Magazins. Dort gibt es zusätzlich Informationen zu den einzelnen Policen, damit jeder selbst ermitteln kann, welche Versicherungen er benötigt und welche besser gekündigt werden sollten.
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Kategorie: Versicherungen